Wertermittlungsverfahren

Verkehrswertgutachten basieren auf einer Vielzahl von gesetzlichen Bestimmungen und Vorschriften. Die wichtigsten sind:


- BGB (Bürgerliches Gesetzbuch)
   insbesondere Mieten (§§ 549 - 561)
   und Werkvertragsrecht (§§ 631 - 641)
- BauGB (Baugesetzbuch)
- BauNVO (Baunutzungsverordnung)
- ImmoWertV (Immobilienwertermittlungsverordnung)
- WertR (Wertermittlungsrichtlinien)
- WEG (Wohnungseigentumsgesetz)
- ErbbauVO (Erbbauverordnung)

wobei der Verkehrswert im BauGB § 194 definiert ist:

„Der Verkehrswert wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.“

Im Regelfall wird sich ein Verkehrswertgutachten zumindest auf zwei der drei genannten Verfahren stützen, wobei das zweite Verfahren der Kontrolle und Verifizierung des ersten Verfahrensergebnisses dient.

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